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FAQ
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FAQ Entwickler/in digitales Business EFZ.

Häufig gestellte Fragen zum neuen Beruf

Zum Berufsbild.

Ist das ein/e Wirtschaftsinformatiker/in EFZ?

Nein, der Schwerpunkt des neuen Berufs «Entwickler/in digitales Business EFZ» liegt in der Unterstützung und Begleitung von Optimierungen und Neuerungen im Bereich Geschäftsprozesse mit Einbezug von digitalen Technologien, Systemen und Instrumenten. Sie/er wird nicht Projektmanager/in oder -leiter/in sein und kein Business-, Prozess- oder Change-Management machen, sondern die Koordination zwischen Spezialist/innen (z.B. von Wirtschaftsinformatiker/innen, Applikationsentwickler/innen, Buchhalter/innen etc.) unterstützen und dabei Digitalisierungs-Elemente einbringen sowie den Sprachtransfer (Technik – Business) vornehmen können.

Wo liegt der Unterschied zu den Berufen Informatiker/in EFZ und Mediamatiker/in EFZ?

Informatiker/innen EFZ, insbesondere in der Fachrichtung Plattformentwicklung, sind technisch orientiert. Mediamatiker/innen EFZ sind Richtung Marketing & Kommunikation sowie Gestaltung orientiert. Entwickler/innen digitales Business EFZ sind in den Bereichen Vernetzung, Kommunikation, Geschäftsprozesse, Daten und Produkte tätig.

Welche Weiterbildungen können nach dem EFZ gemacht werden?

Eine typische Weiterbildung auf der Tertiärstufe für Entwickler/innen digitales Business EFZ ist die eidgenössische Berufsprüfung Wirtschaftsinformatiker/in EFA. In der höheren Berufsbildung stehen auch die Türen offen für Spezialisierungen wie z. B. die Berufsprüfung ICT-Applikationsentwickler/in EFA oder mit genügend Berufserfahrung die höhere Fachprüfung ICT-Manager/in ED.

Ist das Niveau nicht zu anspruchsvoll?

Zu beachten ist, dass die Handlungskompetenzen am Ende der 4-jährigen Lehre (im Alter von 19 – 21 Jahre) erreicht sein sollen. D. h. im 1. Lehrjahr (im Alter von ca. 15 Jahren) werden die Lernenden die Basics lernen und dann Jahr um Jahr die Kompetenzen in der Berufsfachschule, den üKs (Verbindung von Handlungskompetenzen) und den Betrieben (Praxisorientierung) erweitern und vertiefen.

Zu den Lernorten (Betrieb, Schule, üK).

Ab wann kann der Beruf ausgebildet werden?

Der erste Lehrstart ist für August 2023 vorgesehen. Ob dies wie geplant umgesetzt werden kann, ist abhängig vom Fortschritt des Berufsentwicklungsprozesses. Wir werden spätestens im November 2022 definitiv wissen, ob die Einführung 2023 realisiert werden kann. Die Betriebe können mit einer Einschätzung im Juni 2022 rechnen.

Wer kann den Beruf ausbilden?

Betrieb aller Art (Grösse, Region) und aller Branchen, welche sich im Bereich digitale Transformation, Veränderungen und Optimierungen von Geschäftsprozessen mit digitaler Unterstützung sowie Datenanalyse betätigen oder auseinandersetzen (wollen).

Welche Schulstandorte wird es geben?

Die Standorte der Berufsfachschulen werden durch die zuständigen Amtsstellen der Kantone festgelegt.

Wo werden die überbetrieblichen Kurse (üK) angeboten?

Die Anbieter von üK werden durch die zuständigen Amtsstellen der Kantone festgelegt – oft in Absprache mit den regionalen Organisationen der Arbeitswelt (OdA).