Berufsbild Informatiker/-in EFZ

Egal ob im Fernsehgerät oder in der Forschung, bei der Verkehrsampel, in der Autowerkstatt, im Spital oder in der Bank – ohne Informatik läuft nichts mehr. Wir kommunizieren per Facebook und Handy, wir suchen Informationen via Internet und lesen auf dem Laptop oder iPad Zeitung. Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ist überall. Wir sind in allen Lebensbereichen von gut funktionierender Informatik abhängig. Das heisst, wir brauchen kluge Informatik-Köpfe! Der Bedarf an jungen und gut ausgebildeten ICT-Fachkräften nimmt stetig zu. Es braucht Informatiker und vor allem auch Informatikerinnen - heute und in Zukunft!

Die Informatik-Lehre unterscheidet vier Fachrichtungen:

Abhängig von der Fachrichtung unterscheidet sich das Berufsbild des Informatikers / des Informatikerin.

Generalistische Ausrichtung

Die Generalistin / der Generalist zeichnet sich durch eine breite und fundierte Grundbildung in Informatik aus.

Schwerpunkt Applikationsentwicklung

Um es ganz kurz zu machen: Applikationsentwickler/-innen programmieren. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Der/die  Applikationsentwickler/-in muss herausfinden, was der Kunde wünscht. Dann muss das Problem gründlich analysiert werden, um mögliche Lösungen mit ihren Vor- und Nachteilen vorzuschlagen. Dann gilt es die Lösung zu programmieren und auf Herz und Nieren zu testen, bevor sie eingeführt wird. Die Anwender müssen geschult werden, damit sie die neue Applikation einsetzen können. Und damit die Weiterentwicklung sichergestellt werden kann, muss alles sauber dokumentiert werden.

Schwerpunkt Systemtechnik

Der/die Systemtechniker/-in plant, realisiert und administriert ICT-Netzwerke. Dazu gehört die Installation und Konfiguration von PC-Arbeitsplätzen und der Server, aber auch die Überwachung der IT-Komponenten, damit sie den Anwendern unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen – damit auf einem Drucker auch tatsächlich etwas ausgedruckt werden kann. Die Systemtechniker/-innen sind auch für das Backup verantwortlich, damit keine Daten verloren gehen.

Schwerpunkt Support

Der/die Supporter/-in steht stets nahe beim Kunden. Wenn es Probleme gibt – der/die Supporter/-in löst sie. Er/sie nimmt IT-Komponenten in Betrieb und kann im Störungsfall selbständig Fehler eingrenzen und beheben, sprich Reparaturen vornehmen.

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