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In den meisten Kantonen gibt es folgende Ausbildungsmodelle der beruflichen Grundbildung:
- die duale Ausbildung im Lehrbetrieb;
- die Ausbildung an einer Vollzeitschule;
- die verkürzte Ausbildung als Zweitberuf oder für Maturanden/-innen.
Welche Ausbildungsform gewählt wird, ist dem jeweiligen Lehrbetrieb überlassen. Jedes Modell hat Vor- und Nachteile, die zudem je nach Struktur des Ausbildungsbetriebs unterschiedlich ausfallen oder zu gewichten sind.
Duale Ausbildung im Lehrbetrieb
Bei dieser Form absolvieren die Lernenden die ganze Ausbildung im Lehrbetrieb und besuchen dazu die Berufsfachschule (in der Regel 2 Tage pro Schulwoche), sowie die überbetriebliche Bildung in zentralen Kursen (30 Tage oder 6 Module verteilt auf die ersten beiden Lehrjahre).
Mit Basislehrjahr
In vielen Kantonen gibt es die Möglichkeit, die Ausbildung in einen Project Learning Center oder Basislehrjahr zu beginnen. Während einem bis zwei Jahre, je nach Angebot, erlernen sie in einem Lernzentrum das notwendige Basis-Know-how. Doch auch dort arbeiten sie an Projekten und produktiver Arbeit. Danach werden sie an einen Betrieb vermittelt. Die restlichen Jahre verbringen sie in ihrem Lehrbetrieb.
Das Basislehrjahr ist je nach Kanton unterschiedlich organisiert. Informieren Sie sich bei den kantonalen Ansprechstellen --> bitte hier anklicken
Ausbildung an einer Vollzeitschule
Die Vollzeitschule kann öffentlich (Informatikmittelschule) oder privat sein. Bei dieser Form werden die ganze schulische und überbetriebliche Bildung in den ersten beiden Lehrjahren in der Schule am Stück unterrichtet. Im dritten und vierten Lehrjahr wird danach ein Praktikum mit nur noch ca. einem halben Tag Schule pro Woche absolviert.
Verkürzte Ausbildung
Wer bereits über ein eigenössisches Fähigkeitszeugnis oder einen gymnasialen Maturitätsabschluss verfügt, kann die Lehre als Informatiker/-in in weniger als vier Jahren absolvieren. Die genauen Anforderungen hängen von der Vorbildung ab und müssen beim zuständigen Berufsbildungsamt abgeklärt werden. Die Schulen kennen sich mit den unterschiedlichen Fällen aus.
In gewissen Kantonen startet die duale Ausbildung mit einem sog. Basislehrjahr. Im Basislehrjahr erwerben die Lernenden die grundlegendsten Informatikkenntnisse ausserhalb des Lehrbetriebs. Sie besuchen während zwei Tagen pro Woche die Berufsfachschule und absolvieren zusätzlich die ganze überbetriebliche Bildung während des ersten Lehrjahrs, dem Basislehrjahr.